Entlastung für Angehörige in Augsburg: Sie tragen viel – wir helfen konkret.

Wir entlasten Sie spürbar – mit Verhinderungspflege, Beratung, Betreuung/Hauswirtschaft und einem Notfallplan, der im Ernstfall hilft.
Planbare Entlastung: stunden- oder tageweise – so, wie es in Ihren Alltag passt.
Klarheit statt Überforderung: wir sortieren Möglichkeiten und nächste Schritte.
Sicherheit im Notfall: Vorsorgegespräch + Notfallplan, wenn plötzlich jemand ausfällt.
Junge Frau zeigt älterem Mann im Rollstuhl ein Tablet am Holztisch.

Unsere Entlastungsangebote

Vier Bausteine, die sich flexibel kombinieren lassen – je nachdem, was Ihre Familie gerade braucht.

Verhinderungspflege

Wenn Sie Pause brauchen oder kurzfristig ausfallen, übernehmen wir stunden- oder tageweise.
Entlastung bei Urlaub, Krankheit oder einfach „Akkus leer“
Planbar oder kurzfristig (je nach Situation)
Beruhigend: Versorgung bleibt gesichert

Betreuung & Hauswirtschaft

Unterstützung im Haushalt und stundenweise Betreuung – damit der Alltag wieder machbar wird.
Haushalt: reinigen, kochen, Wäsche, Einkäufe etc.
Betreuung stundenweise, auch bei Demenz
Entlastung, damit Angehörige Luft bekommen

Pflegeberatung

Wir bringen Ordnung in Möglichkeiten, Termine, Anträge und nächste Schritte – verständlich und pragmatisch.
Orientierung bei Veränderungen (Gesundheit, Alltag, Pflegegrad)
Klarer Fahrplan statt Gefühl von „zu viel“
Auf Wunsch: regelmäßige Check-ins/Erinnerung an Beratungstermine

Notfallplan (Vorsorgegespräch)

Wir klären vorab, was passiert, wenn die pflegende Person plötzlich ausfällt – damit es im Ernstfall nicht chaotisch wird.
Wer wird informiert? Was ist dringend? Was kann warten?
Welche Leistungen/Zeiten sind kritisch?
Plan B für „ab heute sofort“
Eine Frau geht neben einem Mann im Rollstuhl auf einem Parkweg, beide lächeln sich an.

Früh melden lohnt sich.

Gemeinsam finden wir Lösungen – auch wenn Sie noch unsicher sind. Ein frühes Gespräch erspart oft größere Probleme.

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Pflegende Angehörige leisten enorm viel – oft über Monate oder Jahre. Meist beginnt es „nebenbei“ und wird dann immer mehr: Termine, Medikamente, Papierkram, Sorgen, Schlafmangel. Entlastung ist kein Luxus, sondern wichtig, damit Versorgung langfristig stabil bleibt – und Sie gesund bleiben.

Schnell‒Check

Wenn Sie sich in mindestens einen dieser Punkte wiedererkennen, lohnt sich ein kurzes Gespräch mit uns:
Sie haben kaum noch echte Pausen
Sie fühlen sich für „alles“ verantwortlich
Sie schlafen schlechter oder sind ständig angespannt
Sie haben Angst, was passiert, wenn Sie ausfallen
Wir klären im Erstgespräch, was sinnvoll ist und was nicht. Unverbindlich.
Lächelnder Mann mit Glatze, Brille und schwarzem "HUMAN"-T-Shirt lehnt an offenem Autofenster.
Eine junge Pflegerin misst den Blutdruck einer älteren Frau am Küchentisch.
Lachende Frau in schwarzem Poloshirt mit Logo "Miteinander Füreinander" räumt rote Notfalltasche in Auto.
Ein junger Mann misst den Blutdruck einer lächelnden �älteren Frau an einem Holztisch.

Verhinderungspflege: Ihre Pause ist Teil der Versorgung

Verhinderungspflege bedeutet: Wenn die private Pflegeperson vorübergehend nicht kann (z. B. Urlaub, Krankheit, Termine), übernehmen wir die Unterstützung – stundenweise oder tageweise. Das schafft Freiraum und verhindert, dass Angehörige dauerhaft über die Grenze gehen.

Typische Anlässe

Entlastung im Alltag: wenn Zuhause wieder funktionieren soll

Oft sind es nicht nur „Pflegeleistungen“, sondern die Masse an Alltagsaufgaben. Haushaltshilfe und Betreuung können genau dort ansetzen, wo es am meisten drückt – und schaffen spürbar Luft.

Haushalt

Hier sind einige Beispiele für Tätigkeiten, die wir für Sie übernehmen.
Reinigen
Kochen
Wäsche waschen
Einkäufe erledigen
Fenster putzen

Betreuung

Warum alleine quälen, wenn wir es auch gemeinsam angehen können?
Begleitung (z.B. zum Arzt oder Ämtern)
Gespräche führen
Struktur im Alltag schaffen
stundenweise Betreuung (auch bei Demenz)
Wir klären gemeinsam, was am meisten entlastet – und starten pragmatisch.

Pflegeberatung: Klarheit in 30 Minuten kann viel verändern

Viele Angehörige kämpfen weniger mit „fehlendem Willen“ – sondern mit Unsicherheit: Was steht uns zu? Was ist sinnvoll? Was ist der nächste Schritt? Wir sortieren das gemeinsam und bauen einen Plan, der realistisch ist. Was wir mit Ihnen klären:
Was ist aktuell die größte Belastung?
Welche Leistungen/Unterstützungen passen?
Was muss als nächstes erledigt werden (und was nicht)?
Wie kann man Überforderung verhindern?
Hinweis: Im Erstgespräch klären wir das gemeinsam – Sie müssen sich nicht alleine durch Anträge kämpfen.
Eine lächelnde Frau in einem blauen T-Shirt mit „Pflegeberatung“ zeigt einer älteren Frau etwas auf einem Tablet.
Frau in schwarzem Hemd und Mann in Jeans stehen neben weißem Auto mit "Pflegedienst Sorgenfrei" Logo.

Unser Einsatzgebiet

Als Pflegedienst aus der Region sind wir nah dran: Wir kommen zu Ihnen, lernen Ihre Situation vor Ort kennen und sorgen für eine Versorgung, die im Alltag funktioniert – planbar, menschlich und mit festen Ansprechpartnern.
Augsburg
Neusäß
Holzwinkel
Gersthofen
Bärenkeller

Notfallplan: Wenn etwas passiert, ist trotzdem alles geregelt

Ein Notfallplan ist wie ein Sicherheitsgurt: Man hofft, ihn nie zu brauchen – aber wenn doch, ist man froh, dass er da ist. Wir besprechen vorab, was im Ernstfall wichtig ist: Wer übernimmt was, welche Leistungen sind kritisch, welche Kontakte und Unterlagen braucht man.

Was wir im Vorsorgegespräch gemeinsam festhalten (Checkliste)

Erkennen Sie sich in einen dieser Fälle wieder?
Menschen & Kontakte
Wer ist die erste Ansprechperson? Welche weiteren Angehörigen/Freunde können kurzfristig helfen? Hausarzt / Facharzt / wichtige Telefonnummern
Wenn „kleine Dinge“ plötzlich schwer werden
Welche Zeiten sind besonders wichtig? (morgens, abends, nachts) Welche Aufgaben sind kritisch? (z. B. Medikamente, Mobilität, Mahlzeiten) Was kann im Notfall kurzzeitig warten?
Wenn Angehörige an Grenzen kommen
Wo liegen Medikamentenplan, Arztbriefe, Verordnungen? Welche Infos braucht jemand, der übernimmt? (Dosierungen, Besonderheiten) Gibt es wichtige Hilfsmittel und „Wie funktioniert das?“-Hinweise?
Wenn es medizinisch regelmäßiger wird
Schlüsselregelung / Zugang zur Wohnung Besonderheiten im Haushalt (z. B. Haustiere, Alarm/Notruf, wichtige Routinen) Wo sind wichtige Dinge (Ausweise, Unterlagen, Notfallmappe)?
Wenn die Versorgung „unübersichtlich“ geworden ist
Wer kann kurzfristig übernehmen – und wie wird das organisiert? Welche Unterstützung kann Sorgenfrei im Notfall stellen (je nach Kapazität/Abstimmung)? Wie läuft die Kommunikation, damit alle denselben Stand haben?

Warum ein Notfallplan so entlastet

Ein Notfallplan ist wie ein Sicherheitsnetz. Er sorgt dafür, dass:
die Versorgung nicht zusammenbricht, wenn die pflegende Person ausfällt
Angehörige nicht in Panik organisieren müssen
alle Beteiligten wissen, was zu tun ist
wichtige Dinge (Medikamente, Unterlagen, Kontakte) schnell auffindbar sind

Optional: „Notfallmappe“

Wenn Sie möchten, helfen wir dabei, die wichtigsten Infos als kleine, einfache Notfallmappe zu bündeln: Kontakte · Medikamente · Routinen · Schlüssel/Infos · Plan B
Kontakte
Medikamente
Routinen
Plan B
Pflegerin hilft älterer Frau beim Aufstehen von einem Sofa.

So starten wir gemeinsam

In nur vier Schritten zu Ihrer persönlichen Unterstützung

  1. Schritt 1

    Kontakt

    Rufen Sie uns an oder schreiben Sie eine Nachricht. Wir freuen uns auf Sie.

  2. Schritt 2

    Beratung zuhause

    Wir kommen zu Ihnen und besprechen ganz unverbindlich Ihre Wünsche und Bedürfnisse.

  3. Schritt 3

    Plan & Kostenträger

    Gemeinsam erstellen wir einen Plan und klären die Finanzierung mit den Kostenträgern.

  4. Schritt 4

    Start

    Die Unterstützung beginnt – wir sind für Sie da, jeden Tag aufs Neue.

Häufig gestellte Fragen

Ich habe ein schlechtes Gewissen, Hilfe anzunehmen – ist das normal?

Ja. Viele Angehörige fühlen sich verantwortlich „alles selbst zu schaffen“. Entlastung ist aber kein Aufgeben – sie sorgt dafür, dass Versorgung langfristig möglich bleibt.

Kann Entlastung auch nur stundenweise starten?

Ja. Oft reicht ein kleiner, planbarer Baustein, um wieder Luft zu bekommen. Wir starten so, wie es für Ihre Familie realistisch ist.

Was ist der Unterschied zwischen Verhinderungspflege und Betreuung/Hauswirtschaft?

Verhinderungspflege ist Entlastung, wenn die Pflegeperson vorübergehend ausfällt oder Pause braucht. Betreuung/Hauswirtschaft entlastet im Alltag – Haushalt, Begleitung, stundenweise Betreuung.

Hilft Pflegeberatung auch, wenn wir noch keinen Pflegegrad haben?

Ja. Gerade dann kann Beratung helfen, die nächsten Schritte sinnvoll zu planen und Überforderung zu vermeiden.

Was bringt ein Notfallplan, wenn „eh nichts passiert“?

Genau dafür ist er da: Damit im Ernstfall nicht improvisiert werden muss. Ein Plan nimmt enorm viel Druck, weil man weiß, was zu tun ist.

Was soll ich fürs Erstgespräch bereithalten?

Wenn vorhanden: Pflegegrad-Infos, grobe Belastungspunkte, wichtige Unterlagen/Medikamente. Wenn nicht: Kein Problem – wir starten auch so.